So klappt das Außer-Haus-Geschäft

Lieferdienste und To-Go-Geschäfte gibt es nicht erst seit Corona. Sie sind momentan allerdings so lohnenswert wie noch nie. Außerdem helfen sie die riesigen Umsatzausfälle in der Gastronomie zu kompensieren. Was Sie wissen müssen, um jetzt richtig durchzustarten:

Gute Gründe um außer Haus zu verkaufen

Essen zu bestellen, erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist in diesen Zeiten für fast jeden attraktiv. Warum es speziell in der Krise ein großartiges Mittel ist, um Ihren Betrieb im Vordergrund zu halten, zeigen wir Ihnen hier:

  • Kontakt zu den Gästen halten: Um nicht in Vergessenheit zu geraten, ist es ratsam Ihren Laden möglichst geöffnet zu halten. Denn auch die treuesten Besucher werden sonst früher oder später ihre Mahlzeiten bei anderen zu suchen. Ihre (Stamm-)Gäste freuen sich sicherlich über ihre Lieblingsgerichte zu Hause.
  • Mitarbeiter beschäftigen: Angestellte haben es aufgrund der momentanen Situation schwer, genügend Arbeitszeit aufzubauen, um davon ein gesundes Einkommen zu haben. Arbeitsabläufe werden verlernt, Routinen gehen verloren und auch die Kollegialität leidet unter Corona. Ihren Betrieb auf das Außer-Haus-Geschäft umzustellen, schafft hier Abhilfe.
  • Umsatz generieren: Nicht zuletzt muss natürlich auch Geld verdient werden. Das Abhol- und Liefergeschäft ist momentan überaus profitabel. Wenn es richtig angegangen wird, können die Umsatzausfälle kompensiert und in Zukunft mit der neuen Einnahmequelle sogar reichlich ausgebaut werden.

Essen liefern oder abholen lassen?

Was passt am besten zu meinem Betrieb? Lieferservice anbieten oder meine Gäste zur Abholung vorbeikommen lassen? Oder doch beides?

Lieferung

Vorteile

  • Service: Eine Lieferung bis an die Wohnungstür ist der bequemste Weg für die Gäste.
  • Einzugsgebiet: Je nach Kapazitäten und Möglichkeiten kann jeder Betrieb selbst entscheiden in welchem Umkreis geliefert werden soll.
  • Personal: Mitarbeiter, die nicht im Service o.Ä. arbeiten können, können als Fahrer eingesetzt werden.

Nachteile

  • Kosten: Lieferfahrzeuge müssen eventuell noch angeschafft, Verpackungen organisiert, und Strukturen geschaffen werden.
  • Abläufe: Völlig neue Prozesse werden geschaffen und müssen an bestehende angepasst werden.
  • Kapazitäten: Wegen der Stoßzeiten im Liefergeschäft werden viele Mitarbeiter zeitgleich benötigt. Stellen müssen eventuell von außen besetzt werden.

Abholung

Vorteile

  • Gästekontakt: Die Abholung im Geschäft hält den persönlichen Kontakt zu Ihren Kunden aufrecht.
  • Prozesse: Die Abläufe im Take-Away-Geschäft unterscheiden sich nicht großartig von den bereits bekannten.
  • Flexibilität: Außer der Verpackungen wird im Abholgeschäft nicht viel benötigt.

Nachteile

  • Niedriger Umsatz: Das Einzugsgebiet für Abholungen ist relativ klein. Im Vergleich zum Lieferservice werden viele Gäste übersehen.
  • Hygiene: Die aktuelle Situation stellt hier eine große Herausforderung dar: Die Übergabe der Speisen muss möglichst kontaktlos, vor allem aber hygienisch einwandfrei, ablaufen.

 

Lieferung oder Abholung? Jeder Betrieb muss hier für sich selbst entscheiden. Denn je nach Begebenheiten sind immer andere Herangehensweisen empfehlenswert. Nutzen Sie die Vor- und Nachteile und urteilen Sie für sich selbst. Grundsätzlich ist es aber eine gute Idee mit dem Abholgeschäft zu starten, je nach Erfolg die gewonnenen Erfahrungen zu nutzen und den Betrieb anschließend um einen Lieferservice zu ergänzen.

Lieferservice - selbst vermarkten oder Lieferplattform nutzen?

Ist der Komfort, den eine Lieferplattform bietet, das Geld wert? Lohnt sich die Mehrarbeit einer hauseigenen Vermarktung? Muss es so viel Mehrarbeit sein?

Liefergiganten wie Lieferando bieten Rundum-Sorglos-Pakete an, die die Eintragung von Angeboten, das Marketing, die Bezahlung, etc. komplett übernehmen. In einigen ausgewählten Großstädten werden sogar die Fahrer und die dazugehörigen Fahrzeuge gestellt. Dieser Service hat allerdings auch einen Preis: Bis zu 25% des Bruttoumsatzes werden verlangt. 

Da ist die Verführung den Lieferservice in die eigene Hand zu nehmen natürlich groß. Wenn Sie schon treue Kunden auf Social Media (Facebook, Instagram, Twitter und Co.) haben, ist der perfekte Grundstein gelegt. Mit den vorhandenen Gästen haben Sie bereits einen ordentlichen Vorsprung. Denken Sie außerdem über Werbung im Internet nach - eine gezielte Anzeige über Google Ads, Facebook oder Instagram gibt dem neuen Unternehmenszweig einen bemerkenswerten Schub nach vorn.

Für den Anfang kann es reichen, die Bestellungen ausschließlich über das Telefon anzunehmen. Das birgt jedoch einige Nachteile:

  • Gäste können nicht zeitgleich bestellen
  • es kann zu Missverständnissen kommen
  • ein Mitarbeiter ist an das Telefon gebunden

Deshalb gibt es spezielle Softwarelösungen, die sich um die Online-Bestellungen von Ihren Gästen kümmert. Anbieter sind hier zum Beispiel GloriaFood oder SimplyDelivery. Für wenige Euros bekommt man hier einiges an Arbeit abgenommen. Diese Services können die perfekte Balance zwischen Lieferplattformen und einer Selbstvermarktung des Liefergeschäftes sein.

Welche Gerichte biete ich an?

Fangen Sie am besten klein an und liefern Ihre "Renner" aus. Die breite Masse an Gerichten kann selbstverständlich mit der Zeit ergänzt werden.

Achten Sie darauf, dass die Verpackung sich für das Gericht eignet. Sollten Sie kalte und warme Speisen gemeinsam anbieten, wählen Sie eine Verpackung mit getrennten Fächern. Diese ermöglicht es ein gesamtes Menü in einzelne Bereiche zu unterteilen. So kommt das Essen ansehnlich zu Hause an und kann getrennt gegessen werden.

Hochwertiges Food Packaging lohnt sich. Es unterstreicht das Niveau Ihrer Speisen und trägt zum Schutz der Umwelt bei.

In unserem Shop finden Sie zu jeder Ihrer Speisen die passenden nachhaltigen Verpackungen.